Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) schützt dein Einkommen, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen langfristig nicht mehr ausüben kannst.
Hier ist die Erklärung einfach und verständlich:
🔎 Was bedeutet „berufsunfähig“?
Du giltst als berufsunfähig, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens 6 Monate lang zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kannst – z. B. wegen:
Krankheit (z. B. Depression, Krebs)
Unfall
Körperlichem Verschleiß (z. B. Bandscheibenvorfall)
Wichtig: Es geht um deinen konkreten Beruf, nicht irgendeinen anderen Job.
💰 Was zahlt die BU?
Wenn Berufsunfähigkeit festgestellt wird, bekommst du:
Eine monatliche Rente (z. B. 1.500 €)
Bis zum vereinbarten Endalter (oft 65 oder 67 Jahre)
Unabhängig davon, ob du staatliche Leistungen bekommst
🏛 Unterschied zur staatlichen Erwerbsminderungsrente
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt nur, wenn du gar keinen Job mehr (bzw. nur noch sehr eingeschränkt) ausüben kannst – egal welchen.
Die BU ist deutlich umfassender, weil sie deinen konkreten Beruf absichert.
👥 Für wen ist sie sinnvoll?
Besonders wichtig für:
Angestellte & Selbstständige
Hauptverdiener
Junge Menschen (je früher, desto günstiger)
Akademische Berufe (z. B. Ingenieur, Lehrer, IT)
Handwerker (höheres körperliches Risiko)
📌 Was beeinflusst den Beitrag?
Alter beim Abschluss
Gesundheitszustand
Beruf (Risikoklasse)
Höhe der gewünschten Rente
Laufzeit
Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist die Versicherung.
⚠️ Wichtig beim Abschluss
Gesundheitsfragen ehrlich beantworten
Auf „Verzicht auf abstrakte Verweisung“ achten
Ausreichend hohe Rente wählen (ca. 60–80 % vom Netto)
Dynamik vereinbaren (Inflationsausgleich)