Barrierefreies Wohnen

Barrierefreies Wohnen bedeutet, dass Wohnräume so gestaltet sind, dass sie für alle Menschen ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind – unabhängig von Alter, körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen.

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Was bedeutet „barrierefrei“ konkret?

Barrieren sind Hindernisse wie:

Stufen oder hohe Schwellen

enge Türen

schwer erreichbare Lichtschalter

rutschige Böden

fehlende Haltegriffe im Bad

Barrierefreies Wohnen sorgt dafür, dass diese Hindernisse vermieden oder beseitigt werden.

 

Typische Merkmale einer barrierefreien Wohnung

 

🏠 Zugang & Wege

Stufenloser Zugang (Rampe oder Aufzug)

Breite Türen (mind. ca. 80–90 cm)

Keine oder sehr niedrige Türschwellen

Gut beleuchtete Flure

 

🚿 Badezimmer

Ebenerdige (bodengleiche) Dusche

Haltegriffe an WC und Dusche

Rutschfeste Fliesen

Unterfahrbares Waschbecken

 

🍳 Küche

Arbeitsflächen ggf. höhenverstellbar

Ausreichend Bewegungsfläche

Gut erreichbare Schränke

 

🔌 Allgemein

Lichtschalter und Steckdosen in erreichbarer Höhe

Ausreichend Bewegungsfläche (z. B. für Rollstuhl oder Rollator)

 

Gesetzliche Grundlage

In Deutschland orientiert sich barrierefreies Bauen an der Norm DIN 18040.
Sie legt fest, welche Anforderungen Wohnungen erfüllen müssen, um als barrierefrei zu gelten.

 

Unterschied: barrierefrei vs. rollstuhlgerecht

Barrierefrei: Ohne Hindernisse nutzbar

Rollstuhlgerecht: Speziell auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgelegt (mehr Platz, größere Wendeflächen etc.)

Rollstuhlgerechte Wohnungen erfüllen strengere Anforderungen.

 

Für wen ist barrierefreies Wohnen wichtig?

Menschen mit Behinderung

Seniorinnen und Senioren

Menschen nach Unfällen oder Operationen

Familien mit Kinderwagen

Eigentlich: für alle, da Komfort und Sicherheit steigen

Nutzungsdauer Abschreibung Immobilie