💳 Dispokredit einfach erklärt
Ein Dispokredit (Dispositionskredit) ist ein von deiner Bank eingeräumter Überziehungsrahmen für dein Girokonto. Du darfst dein Konto also bis zu einem bestimmten Betrag ins Minus führen.
🔎 Wie funktioniert das?
Wenn dein Konto z. B. ein Limit von 2.000 € hat und du 500 € im Minus bist, nutzt du 500 € deines Dispos.
Du zahlst Zinsen nur auf den tatsächlich genutzten Betrag
Die Rückzahlung erfolgt automatisch, sobald wieder Geld eingeht
Es gibt meist keine feste Laufzeit
🏦 Beispiel
Du hast ein Konto bei der Sparkasse mit einem Dispolimit von 1.500 €.
Kontostand: 0 €
Rechnung: 800 €
Neues Konto: –800 €
Auf diese 800 € zahlst du Dispozinsen – oft zwischen 8 % und 14 % pro Jahr, je nach Bank.
📌 Vorteile
✅ Schnell verfügbar
✅ Kein extra Antrag für jede Nutzung
✅ Flexible Rückzahlung
✅ Gut für kurzfristige Engpässe
⚠️ Nachteile
❌ Hohe Zinsen im Vergleich zu Ratenkrediten
❌ Gefahr, dauerhaft im Minus zu bleiben
❌ Zinsbelastung steigt schnell bei längerer Nutzung